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heise online: Open-Source-Entwickler bevorzugen Debian

Steffen Beyer - Thu Aug 22 08:52:58 2002

Diese Meldung aus dem heise online-Newsticker wurde Ihnen
von "Steffen Beyer <sb@engelschall.com>" gesandt.
Wir weisen darauf hin, dass die Absenderangabe nicht verifiziert
ist. Sollten Sie Zweifel an der Authentizität des Absenders haben,
ignorieren Sie diese E-Mail bitte.
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Hallo Perl Mongers,

diesen Artikel fand ich sehr interessant!
(Hehe, "vi" liegt vor "emacs"!! >;-) )

Interessant auch die Einkommensangaben...
Was meint Ihr dazu? Entspricht das Euren
Erfahrungswerten? Oder haben die Gehälter
durch die Rezession dieses Jahr abgenommen?
Spiegelt die Statistik das wieder?

BTW, leider sieht es so aus als würde ich im
September (YAPC) nicht kommen können... :-(

Trotzdem viele liebe Grüße und alles Gute
nach München! (Aus Gerlingen bei Stuttgart)

P.S.: Ich hoffe die Entlassungswelle bei
Siemens (1700 Mitarbeiter in München)
betreffen keinen von uns (Munich Perl
Mongers)?!

Steffen
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Open-Source-Entwickler bevorzugen Debian

Debian und Gnome schneiden[1] als Distribution und Desktop-Software bei
Entwicklern von Open-Source-Software am besten ab. Jedenfalls antworten bei
einer Befragung des niederländischen Institute of Infonomics[2] 48 Prozent
von 2784 befragten Entwicklern auf die Frage, welche Distribution sie
bevorzugen, mit Debian. An zweiter Stelle folgt mit großem Abstand Red Hat,
das hoch in der Gunst von 13,8 Prozent steht. Dahinter kommen mit 9,8 und
9,2 Prozent Mandrake und SuSE; 4,9 Prozent der Entwickler bevorzugen
dagegen das freie Unix-Derivat FreeBSD.      

 Bei den Desktops ist die Wahl nicht so eindeutig ausgefallen: 32,4 Prozent
präferieren Gnome und 30,2 Prozent KDE. Bei den Editoren liegt mit 38,8
Prozent vi vor Emacs, der von 36,2 Prozent bevorzugt wird. Dies geht aus
dem zweiten Teil einer Studie hervor, die das Institut zusammen mit den
Marktforschern von Berlecon Research erstellt hat. Für den ersten Teil
waren IT-Entscheider befragt worden[3]. Die Gesamtstudie wurde im Rahmen
eines von der EU finanzierten Forschungsprojektes in Deutschland, Schweden
und Großbritannien durchgeführt.

Aus der Frage, woran die Entwickler hauptsächlich arbeiten, lassen sich
Rückschlüsse ziehen, wofür Open-Source-Software vor allem verwendet wird:
26,9 Prozent arbeiten an Anwendungen für Netzwerke, 22,7 Prozent an
Webservices, 17,8 Prozent an Office- oder Business-Anwendungen und 16,4
Prozent an Heimanwendungen oder Desktops. Abgeschlagen folgen mit jeweils
5,3 Prozent Spiele und Grafikanwendungen sowie mit 2,9 und 1,9 Prozent
Multimedia- und Audio-Programme. Aus der Studie lassen sich aber
beispielsweise auch Informationen entnehmen, wie der durchschnittliche
Ausbildungsgrad[4] und das Monatseinkommen[5] von Open-Source-Entwicklern
aussehen. (anw[6]/c't)

URL dieses Artikels:
 http://www.heise.de/newsticker/data/anw-21.08.02-007/

Links in diesem Artikel:
 [1] http://www.infonomics.nl/FLOSS/report/Final4.htm#_Toc13908252
 [2] http://www.infonomics.nl/FLOSS/report/Final4.htm
 [3] http://www.heise.de/newsticker/data/anw-11.07.02-001/
 [4] http://www.infonomics.nl/FLOSS/report/Final4.htm#_Toc13908245
 [5] http://www.infonomics.nl/FLOSS/report/Final4.htm#_Toc13908248
 [6] mailto:anw@ct.heise.de

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Copyright 2002 by Verlag Heinz Heise


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