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Chinesischer Horrortest

Markus Wennrich - Fri Nov 13 09:24:01 1998

Chinesischer Horrortest

Ein Mann hat sich im Wald verlaufen. Nach 4 Wochen ohne Essen und Bett
findet er endlich ein kleines Haus im Wald. Er klopft an und ein kleiner
uralter Chinese öffnet ihm. Der Mann erklärt seine Notlage und der
Chinese bietet ihm für die Nacht ein Bett an und bittet ihn, gemeinsam
zu Abend zu essen. Der Chinese stellt jedoch eine Bedingung an die
Einladung, seine kleine Enkelin wohnt bei ihm, und er möchte auf keinen
Fall, daß irgendein Gast sie auch nur berührt. Der Mann nahm die
Einladung dankend an und ging auf die etwas wunderliche Bedingung ein.
Da warnte ihn der alte Chinese nochmals, wenn er seine Enkelin auch nur
berühren würde, so müsste er einen schrecklichen, dreiteiligen
chinesischen Horrortest überstehen; der Mann willigte nochmals ein und
freute sich auf das Essen und sein Bett. Beim Abendessen kapierte der
Mann, was es mit der seltsamen Drohung auf sich hatte, die kleine
Enkelin des alten Chinesen war eine junge Dame und die hübscheste
asiatische Perle, die er je gesehen hatte. Während des Essens konnte er
seinen Blick nicht von ihr abwenden, und auch Sie schien Gefallen an ihm
zu haben, möglicherweise lebte sie schon Jahre allein mit ihrem
Grossvater im Wald. Als sich nach dem Essen jeder in sein Zimmer
zurückzog, passierte, was passieren musste, der Mann hielt es nicht aus
und ging in das Zimmer des Mädchens, als er glaubte, der Grossvater
schlief schon fest. Er dachte sich, auch wenn er es merken sollte, was
ist schon ein Chinesentest gegen eine Nacht mit dieser Frau. Die Nacht
war dann tatsächlich auch die schönste Nacht seines Lebens. Als er am
anderen Morgen in seinem Zimmer aufwachte, hatte er ein beklemmendes
Gefühl auf der Brust. Er machte die Augen auf und sah, dass ein grosser
Stein auf seiner Brust lag, auf dem ein Zettel klebte mit der
Aufschrift: 

"Erster chinesischer Horrortest: Felsbrocken auf Brust". Der Mann dachte
sich, der alte Chinese hat es dann wohl doch mitbekommen, aber das
Steinchen ist wohl lächerlich. Er nahm den Felsbrocken und warf ihn aus
dem Fenster. In diesem Moment sah er, dass auf dem Felsbrocken noch ein
zweiter Zettel klebte:

"Zweiter chinesischer Horrortest: Felsbrocken mit Schnur an linkem Hoden
angebunden". Der Mann bemerkte die Schnur, aber er konnte den
Felsbrocken nicht mehr fangen. Geistesgegenwärtig sprang er aus dem
Fenster dem Stein hinterher, um das Schlimmste zu verhindern. Nachdem er
aus dem Fenster gesprungen und schon im freien Fall war, bemerkte er
einen weiteren Zettel an der Hauswand mit der Aufschrift: "Dritter
chinesischer Horrortest: rechter Hoden mit Schnur an Bettpfosten
angebunden.

-- 
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